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Nimm an, wir haben für jeden Knoten r des Gitters eine untere Schranke l
für die Kosten des kürzesten Pfades in
.
So ist z.B. :
eine untere Schranke, da die Projektion eines optimalen Alignments A* auf
i und j sicherlich einen höheren Wert als das optimale
Alignment von
und
hat also:
Nun braucht man in der Expansion eines Knotens q einen Nachbarn r nicht in
Q einzufügen, wenn gilt:
wobei U eine obere Schranke für den Wert c(A*) eines optimalen multiplen
Alignments ist.
Das heißt, wenn die Summe des kürzesten Weges nach q plus die Kosten der
Kante von q nach r plus eine untere Schranke eines kürzesten Weges von r
nach t schon größer als eine obere Schranke für ein optimales Alignment
ist, dann kann es kein optimales Alignment durch q und r geben.
Aus diesem Grunde braucht r nicht in Q eingefügt werden.
Knut Reinert
1998-03-09