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CALL FOR PROPOSALS 2002

INFORMATICS METHODS FOR THE ANALYSIS AND INTERPRETATION OF LARGE GENOMIC DATASETS


Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat für das Haushaltsjahr 2002/2003 letztmalig Mittel zur Fortsetzung des Schwerpunktprogramms Informatikmethoden zur Analyse und Interpretation großer Datenmengen (SPP 1063) vorgesehen.

Diese Mitteilung dient der Aufforderung, Anträge im Rahmen dieses Programms zu stellen. Anträge können auch von jüngeren, selbständig arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden.

Anträge sind nach dem beiliegenden DFG-Vordruck (Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen mit Leitfaden für die Antragstellung)

spätestens bis zum 05. August 2002

unter Angabe des Geschäftszeichens II ING 6 - SPP 1063 in vierfacher Ausfertigung (gelocht) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft einzureichen.

Ein weiteres Antragsexemplar ist unmittelbar an den Koordinator des Schwerpunktprogramms, Herrn Prof. Lengauer ( Max-Planck Institut für Informatik, Stuhlsatzenhausweg 85, 66123 Saarbrücken ) zu senden. (Firmenangebote können einfach, umfangreiche Anlagen, soweit sie zur Beurteilung des Forschungsvorhabens unbedingt notwendig sind, dreifach beigefügt werden).

Es ist zu berücksichtigen, daß ein Projekt nicht gleichzeitig in mehreren Verfahren (SFB etc.) gefördert werden kann.

Nach dem obigen Datum eingehende Anträge können leider nicht berücksichtigt werden.

Die Sitzung der Prüfungsgruppe wird am 04. November 2002 stattfinden.

__________

Anlagen:


AUSSCHREIBUNG 2000

INFORMATIKMETHODEN ZUR ANALYSE UND INTERPRETATION GROSSER GENOMISCHER DATENMENGEN


Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft hat auch für das Jahr 2000 Fördermittel für das oben genannte Schwerpunktprogramm vorgesehen.

Ich teile Ihnen dies mit, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, Anträge im Rahmen des Schwerpunktprogramms zu stellen. Bitte geben sie die Information an interessierte Kolleginnen und Kollegen in Ihrem Hause weiter und beachten Sie, daß Anträge auch von jüngeren, selbständig arbeitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden können. Ich wäre deshalb dankbar, wenn Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von meinem Rundschreiben Kenntnis geben würden. Für die Nennung weiterer, Ihrer Meinung nach in Betracht kommender auswärtiger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler wäre ich ebenfalls dankbar.

Anträge mit Mittelanforderungen für zwei Jahre bitte ich, unter Beachtung des Merkblatts für Anträge auf Sachbeihilfen, zu finden unter der Adresse:

http://www.dfg.de/foerder/formulare/index.html

bis spätestens 07.08.2000

unter Angabe des Geschäftszeichens SPP 1063 in vierfacher Ausfertigung (gelocht) bei der Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft einzureichen. Ein weiteres Antragsexemplar bitte ich Sie, unmittelbar an den Koordinator des Schwerpunktprogramms, Herrn Professor Lengauer, zu senden. (Firmenangebote können einfach, umfangreiche Anlagen, soweit sie zur Beurteilung des Forschungsvorhabens unbedingt notwendig sind, dreifach beigefügt werden).

Sofern Sie an einem Sonderforschungsbereich oder einem anderen Förderungsprogramm der DFG beteiligt sind, bitte ich, bei den Planungen zu berücksichtigen, daß ein Vorhaben nicht gleichzeitig in mehreren Verfahren gefördert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

(Dr.-Ing. A. Engelke)


Muster für Deckblatt

(bitte per e-mail an: erna.buechner.dfg.de)

Antragsteller: Professor Dr. Günter F o r s c h e r , Bonn
Institut für xxxx der Universität

Forschungsvorhaben: (Thema einfügen) ...

Dauer: (Gesamtdauer angeben) ... Jahre; ab:
hier: 1. und 2. Jahr

Antrag: Gewährung einer Sachbeihilfe in Höhe von
und zwar für:

Personal: (keine Beträge einsetzen)

      1 wiss. Mitarbeiter BAT IIa oder BAT IIa/2
      für 24 Monate
      1 stud. Hilfskraft, 19 h/Woche,
      für 24 Monate

      Geräte über 20.000 DM: DM
      bitte spezifizieren;
      Position nur aufführen, wenn Mittel beantragt

Kleingeräte: DM
bitte spezifizieren;
Position nur aufführen, wenn Mittel beantragt

Verbrauchsmaterial: DM
bitte spezifizieren
Position nur aufführen, wenn Mittel beantragt

Reisekosten: DM
bitte spezifizieren
Position nur aufführen, wenn Mittel beantragt

Sonstige Kosten: DM
bitte spezifizieren;
Position nur aufführen, wenn Mittel beantragt

Zusammenfassung des Forschungsvorhabens:

- maximal 15 Zeilen -


AUSSCHREIBUNG 1997

INFORMATIKMETHODEN ZUR ANALYSE UND INTERPRETATION GROSSER GENOMISCHER DATENMENGEN


Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Schwerpunktprogramms "Informatikmethoden zur Analyse und Interpretation großer genomischer Datenmengen" beschlossen.

Ziel ist die Entwicklung von Informatikmethoden für die Exploration großer genomischer Datensätze, damit Beziehungen zwischen Struktur und Funktion aufgeklärt und so zelluläre Komponenten in metabolische oder regulatorische Netzwerke eingeordnet werden können. Auf der methodischen Seite spielt die Modellierung komplexer biologischer Interaktionen, die Entwicklung effizienter Algorithmen für den geforderten Datenzugriff und -durchsatz sowie die Visualisierung eine Rolle.

Dieser Zielsetzung ordnen sich folgende Problembereiche unter:

  • Analyse molekularbiologischer Sequenzen, insbesondere Annotation, Sequenzalignment und Analyse von Sequenzvariabilität, Strukturierung des Genoms sowie Polymorphismen
  • Systematische Genomvergleiche (z.B. Analyse der genomischen Topologie verwandter pathogener/nichtpathogener Organismen)
  • Molekulare Strukturbestimmung mit Informatikmethoden (Proteine, RNA, Komplexe)
  • Bestimmung molekularer Funktionen auf der Basis von Sequenz- und/oder Strukturvergleichen
  • Molekularbiologische Datenbanken (Organisation, Zugriff, Datenvalidierung, Suche nach Mustern, Klassifikation)
  • Rechnermodellierung regulatorischer und metabolischer Netzwerke
  • Visualisierung molekularbiologischer Daten

Projekte sollen auf der methodischen Seite durch Inhalte aus der Informatik und/oder der Mathematik gekennzeichnet sein und gleichzeitig eine direkt nachvollziehbare Relevanz für wichtige molekularbiologische Fragestellungen haben. Deshalb wird z.B. die Validierung von Softwarewerkzeugen an realen biologischen Daten vorausgesetzt und eine Implementierung in allgemein nutzbarer Form gefordert. Die Bildung interdisziplinärer Kooperationen und Verbünde ist darüber hinaus besonders erwünscht.

Eine detaillierte Beschreibung der Ziele des Schwerpunktprogramms finden Sie unter "http://www.gmd.de/SCAI/dfg2/".

Die Ausschreibung für die ersten 2 Jahre erfolgt in einem 2-stufigen Verfahren, wobei in der ersten Stufe eine Zusammenfassung von max. 3 Seiten (Form der Kurzanträge für Einzelprojekte) eingereicht werden soll. Zur Antragstellung wird dann gegebenenfalls aufgefordert.

Die Kurzfassungen müssen bis zum 25. August 1997 bei der DFG eingegangen sein. Nähere Informationen erteilt:

Dr. Andreas Engelke
Referat IID6 - Informatik
Kennedyallee 40
53175 Bonn

Telefon: 0228/885-2523
E-Mail: andreas.engelke@dfg.d400.de.

Form der Kurzanträge für Einzelprojekte:

Die Kurzanträge für Einzelprojekte in der 1. Phase der Antragstellung sollen enthalten

1. Administrative Angaben:
1.1 Projekttitel
1.2 Antragsteller / Mitantragsteller
1.3 Angabe des beantragten Förderungszeitraums und der projektierten Gesamtlaufzeit (2, 4 oder 6 Jahre)
1.4 Beantragte Personalmittel
1.5 Beantragte Sachmittel
2. Inhaltliche Angaben:
2.1 Kurzbeschreibung
2.2 Einordnung in die Schwerpunktbereiche und Bezug zu Anwendungen
2.3 Stand der Technik und erwartete Ergebnisse nach dem beantragten Förderungszeitraum und der projektierten Gesamtlaufzeit
3. Rolle, Qualifikation und Vorarbeiten der Antragsteller:
3.1 Rolle der einzelnen Antragsteller (nur bei Kooperationsprojekten)
3.2 Qualifikation und Vorarbeiten der Antragsteller im Rahmen verwandter Projekte