25 Jahre Max-Planck-Institut für Informatik – großes Festkolloquium mit internationalen Top-Informatikern

25 Jahre MPI-INF: Mehr als 2300 Wissenschaftler als ehemalige Mitarbeiter, einige tausend wissenschaftliche Veröffentlichungen, zahlreiche Preise und die Kaderschmiede von mehr als 100 Informatikprofessoren – das Max-Planck-Institut für Informatik feiert sein Jubiläum mit einer beeindruckenden Bilanz.

Den 25. Jahrestag seiner Gründung nimmt das Max-Planck-Institut für Informatik als Anlass für ein zweitägiges Festprogramm. Zentraler Teil dessen ist ein wissenschaftliches Kolloquium zur Informatik mit international bekannten Experten aus dem In- und Ausland von akademischen Einrichtungen und High-Tech Firmen wie Pixar und Microsoft. Darunter auch Wissenschaftler, die den Turing-Preis gewonnen haben, das Informatik-Äquivalent zum Nobelpreis. Auf Grund des zu erwartenden großen Interesses wird das Kolloquium im Gebäude E2.2 stattfinden, dessen großer Hörsaal nach Günther Holz benannt ist, dem Nestor der saarländischen Informatik.

Zu den Feierlichkeiten wird der Geschäftsführende Direktor Professor Gerhard Weikum eine Vielzahl von Gästen begrüßen können: "Wir freuen uns sehr über die große Resonanz aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft und sind stolz, dass wir 13 hochkarätige Wissenschaftler der Informatik als Vortragende gewinnen konnten, darunter mehrere Turing-Award-Gewinner, Leibniz- und Humboldt-Preisträger, ERC-Grant-Gewinner und leitende Wissenschaftler führender High-Tech-Unternehmen."

Zum Festkolloquium sind Grußworte von folgenden Gästen angekündigt:

·                        Ministerpräsidentin des Saarlandes Annegret Kramp-Karrenbauer (vertreten durch Staatssekretär Stephan Kolling)

·        Prof. Dr. Wolf-Dieter Lukas Ministerialdirektor im BMBF

·        Prof. Dr. Volker Linneweber, Präsident der Universität des Saarlandes

·        Ludwig Kronthaler, Generalsekretär der Max-Planck-Gesellschaft

 

Am Donnerstag  findet vor dem Kolloquium die diesjährige Tagung des Kuratoriums des MPI-INF statt. Das Kuratorium setzt sich aus hochrangigen Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft zusammen; Vorsitzender ist Professor Wolffried Stucky.

Seit seiner Gründung im Jahr 1990 entwickelte sich das Institut zu einem international bedeutenden Zentrum der Informatik; heute forschen hier insgesamt über 200 Wissenschaftler aus aller Welt.

Gründungsdirektor Kurt Mehlhorn überlegt dazu: "Wenn mir jemand vor 25 Jahren prophezeit hätte, dass wir heute so ein großes Institut und einen solchen Informatik-Campus haben, ich hätte ihn einen Phantasten genannt. Aber es zeigt sich, dass der Weg, den wir vor 25 Jahren eingeschlagen haben, der richtige war." Als am 1. Dezember 1990 das Max-Planck-Institut für Informatik seine Pforten öffnete, war es das erste Institut der Max-Planck-Gesellschaft, das sich ausschließlich Fragen der Computerwissenschaften widmete. Entscheidend dafür, dass die Max-Planck-Gesellschaft das Saarland als Sitz des neuen Instituts wählte, war unter anderem, dass  die Universität des Saarlandes dank der Pionierarbeit von Prof. Günter Hotz schon damals zu den herausragenden Informatikzentren Deutschlands zählte. Im Jahr 2004 folgte dann auch noch die Gründung eines zweiten MPIs, des Max-Planck-Institut für Softwaresysteme, das zu gleichen Teilen an den Standorten Kaiserslautern und Saarbrücken angesiedelt ist.

Hintergrund: Informatikforschung in Saarbrücken

Das Max-Planck-Institut für Informatik ist nicht die einzige Einrichtung auf dem Campus der Universität des Saarlandes, die neue Aspekte der Informatik erforscht. Nur wenige Meter entfernt haben ebenfalls ihren Sitz: der Fachbereich Informatik der Universität des Saarlandes, das Max-Planck-Institut für Software Systeme, das Zentrum für Bioinformatik, das Center for IT-Security, Privacy and Accountability, der Exzellenzcluster "Multimodal Computing and Interaction", das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und das Intel Visual Computing Institute.

 

Agenda Kolloquium: www.mpi-inf.mpg.de/25anniversary