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AG1 : Lehre
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MPI Informatik -> AG 1 -> Lehre -> Grundlagen von Datenstrukturen und Algorithmen WS 2000/2001 -> Mailingliste

Zusammenfassung der Feeback-Bögen zur Vorlesung

Stellungnahmen von Hannah Bast und Elmar Schömer zu den Kommentaren sind mit HB bzw. ES gekennzeichnet.

Statistische Daten

DozentInnen: Hannah Bast & Elmar Schömer

Bremsen: Susanne Schmitt, Markus Zacharski, Jan Schwinghammer, Dennis Weber


Teilnehmer(innen)zahl zu Vorlesungsbeginn: ca. 100

Teilnehmer(innen)zahl Mittsemesterklausur: 66

Teilnehmer(innen)zahl Endklausur: 74

Abgegebene Feedbackbögen: 57


Allgemeine Einschätzung

1. Wenn Sie die Grenzen und Möglichkeiten des Lernstoffes berücksichtigen, wie schätzen Sie insgesamt die Lehreffektivität der Lehrperson ein? 2.2

2. Wenn Sie sich auf den Inhalt der Vorlesung konzentrieren, wie lohnend war die Vorlesung? 1.9

Kommentare

Zu viel Mathe; Einführung von Algorithmen/Datenstrukturen auf den Übungsblättern.
HB: Meine Vorliebe für (elegante) mathematische Beweisführung gebe ich gerne zu und natürlich hat das die Stoffauswahl beeinflusst. Ich habe aber sehr darauf geachtet, nie formaler als nötig vorzugehen und habe sehr viel Mühe darauf verwandt, möglichst einfache Beweise zu geben. Und ganz ohne Mathe geht's einfach nicht (was das Informatik-Studium betrifft).

Die Fragen auf den Übungsblättern waren oft zu ungenau gestellt..

"Skript" im Netz nicht so verlässlich wie versprochen. Manche Kapitel fehlen ganz!
HB: Zu den Vorlesungen, die ich gehalten hatte, stand immer was im Netz, und Herr Schömer hatte nichts in der Richtung versprochen (deshalb auch der Name "Fragmente" statt "Skript").

Unklare Aufgabenstellungen auf Ü-blättern.


Präsentation des Vorlesungsstoffes

1. Hät gut ausgearbeitete Vorlesungen: 2.1

2. Ist begeistert: 2.0

3. Bringt wichtiges klar zum Ausdruck: 2.2

4. Präsentiert auf interessante Weise: 2.2

5. Wendet Folien und Tafel wirkungsvoll an: 2.5

Kommentare

Hannah, bitte kräftiger an die Tafel schreiben.

Frau Hannah Bast hat die beste didaktische Leistung vollbracht, die ich seit langem mitbekommen habe! Großes Lob!!!
HB: Herzlichen Dank für das Lob, freut mich sehr.

Gottseidank keine Folien!

Überblick über Algos eh mit Lemmas etc begonnen wird. Evtl. Beamereinsatz.

Mehr Erklärungen und Beispiele (bes. bei Schömer: nicht Sätze einfach vorlesen und das als Erklärung deklarieren).

Mehr Erklärungen und Beispiele.

Bast: Teilweise werden auf Selbstverständlichkeiten 10min herumgeritten, dann aber bei wichtigen Stellen große Sprünge gemacht. Kann aber auch an meinen Vorkenntnisse liegen. Schömer: Teilweise recht langweilig
HB: (zu den Sprüngen) Ja, war mir auch manchmal aufgefallen. Meistens bin ich dann nochmal zurückgesprungen und habe nochmal ausführlicher erklärt, manchmal habe ich es allerdings aus Zeitgründen nicht gemacht (das heißt, in dem Fall war mein Zeitmanagement einfach schlecht).

Manchmal fand ich, kam die Motivation für die hergeleiteten Algorithmen zu kurz. Das gilt noch mehr für manche Übungen.


Wechselwirkung mit Studierenden

1. Ermutigt Fragen von Studierenden: 2.1

2. Gibt sorgfältige und genaue Antworten: 1.9

3. Ist auch außerhalb der Vorlesung erreichbar: 1.8

4. Ist freundlich und hilfreich in der Sprechstunde: 1.7

Kommentare

(Wieder) Brezeln und Berliner bei der Klausur anbieten :-)

Gute Mailingliste.

Mailingliste oft hilfreich.

Mut zur Lücke.

Fragmente vervollständigen.

Wer ist denn die Assistentin? (weibliche Form schließt männliche ein!)
Niemand. Es gab einfach zwei DozentInnen.

Auf der ML (Mailingliste) wurden Fragen z.T. gar nicht beantwortet!

Die Postings der Mailingliste könnten zusätzlich im Netz stehen.
Das taten sie aber!


Zum Stoff

1. Zu erwartender Lehrstoff wird ausreichend behandelt: 1.9

2. Unterlagen/Literatur nützlich: 2.6

a) Tempo der Vorlesung (1: zu niedrig, ..., 5: zu hoch): 2 x 2, 24 x 3, 22 x 4, 2 x 5

b) Arbeitsbelastung relativ zu vergleichbaren Vorlesung (mit Schein): 3 x 2, 27 x 3, 15 x 4, 5 x 5

c) Vorausgesetzte Vorkenntnisse: 1 x 1, 8 x 2, 31 x 3, 7 x 4, 1 x 5

Kommentare

Weniger: (zu mathematische) Laufzeitanalysen (z.B. Ackermann-Funktion bei Mengenoperationsanalyse).

Mehr: konkrete Anwendungen von Hashing, generell etwas konkreter.

Mehr: konkrete Anwendung von Datenstrukturen.

Mahr: Verbindungen zu Brechenbarkeit/Info 3; was ist theoretisch machbar, aber praktisch nicht?

Mehr: Sortieren. (2 mal)

Weniger: Wahrscheinlichkeitsrechnung/Mathe. (3 mal)

Mehr: Hashing, allgemeiner Anwendungen in der Praxis.

Vorlesungsskript (Fragmente) etwas knapp, zum Nacharbeiten nicht so gut geeignet.

Übungsblätter waren heftig; Vorlesung war in Ordnung.

Insgesamt gute und vergleichsweise sehr interessante Vorlesung, da praxisrelevanter Stoff.

Mehr: Datenstrukturen.

Weniger: Graphenalgorithmen. (2 mal)

Vielleicht beachten, dass dies jetzt keine Stammvorlesung mehr ist!

Ich mag kein DSA.

Weniger: reine Mathematik.

Algorithmen für 3D-Grafik (natürlich nur elementare).

Weniger: reine Mathaufgaben.

Geringerer Stoffumfang -> mehr Zeit für Erklärungen, die dem Verständnis dienen.

Weniger Stoff vom Umfang her in der Vorlesung behandeln, dafür aber intensiver mit mehr Beispielen, da man sonst jedes Thema eigentlich nur "überfliegt" bzw. anschneidet. Vor allem praktische Zusammenhänge von Datenstrukturen erklären, wie z.B. wo werden diese tatsächlich angewendet.

Weniger: Laufzeit (Grundlagen); wird in jeder Vorlesung behandelt.

Generelles Problem: starke Diskrepanz zwischen Schwierigkeitsgrad der Vorlesung (sehr niedriges Niveau) und den Übungen (sehr hohes Niveau, teilweise ohne weitere Kenntnisse nicht lösbar).
HB: Das war, zumindestens zum Teil, beabsichtigt: Das wichtigste an einer Vorlesung ist meiner Meinung nach, dass die grundlegenenden Konzepte, die Ideen, die Intuition rüberkommen; das wirkliche Verständnis muss man sich selbst (und im eigenen Tempo) erarbeiten, wozu Übungsaufgaben, sie sich im Handumdrehen lösen lassen, nix nützen. (Das sollte natürlich keine Entschuldigung für schlecht gestellte Übungsaufgaben sein.)

Mehr: Bäumer, Felder.

Weniger: Ackermann-Funktion.
HB: Och.

Mehr: Zeigerkonstruktionen in C++

Praktische Vorführung der Sortieralgorithmen waren interessant und sollten auch ins Netz gestellt werden!


Übungen/Aufgaben und Prüfungen

1. Aufgaben interessant und stimulierend: 2.9

2. Aufgaben passen gut zum zu übenden Vorlesungsstoff: 2.2

3. Form der mündlichen Übungen (Vorrechnen, neues üben, etc.) ist nützlich: 3.3

4. Prüfungen prüfen Verständnis: 2.3

5. Benutzt ein klar definiertes Benotungssystem: 2.2

6. Benutzt ein gerechtes Benotungssystem: 2.2

Kommentare

Die Übungsklausur war zu lang/bzw. zu wenig Zeit!

Es motiviert, dass die Übungen mit zur Endnote zählen.

Keine Übungspunkte, aber 3 Klausuren.

Übungsklausur sehr sinnvoll!

Übungsaufgaben manchmal (oft) leider sehr umfangreich -> zu zeitaufwendig!

Mehr Übungsaufgaben, dafür aber einfacher und auf schwierigere Aufgaben hinführend.

Z.T. stark auf Suche im WWW als einzige Lösungsmöglichkeit abgestimmt.

Manchmal waren Aufgaben zu "schwierig" und konnten nur mit Hilfe von ähnlichen Skripten aus dem Internet gelöst werden (Bestätigung auch von anderen Studenten).

Übungen mit Pluspunkten haben sehr motiviert, Open Book war klasse!

Bei der Austeilung von Klausuraufgabenblättern darauf achten, dass sie ca. in gleicher Zeit jedem zur Verfügung stehen. Etwas mehr Zeit berechnen um die Klausuraufgaben lösen zu können.


Bremsen/ÜbungsgruppenleiterInnen

1. Hilfreich beim Verständnis des Stoffes 2.5

2. Gut vorbereitet: 2.1

3. Vermittelt Ideen wirkungsvoll: 2.7

4. Hat fundiertes Wissen des Stoffes: 2.0

5. Beantwortet Fragen genau: 2.2

6. Ermutigt Fragen und Diskussionen: 2.6

7. Bemerkt, wenn Studierende Schwierigkeiten haben: 2.7

8. Allgemeine Lehreffektivität: 2.3

Kommentare

Bremser sind bemüht, aber keine Übermenschen, haben auch oft sonst. Verpflichtung, das merkt man.

Bremser eingermaßen o.k., ich mag den Stoff halt nit.

Der (Jan) sollte dauerverpflichtet werden.

Markus ist ein sehr motivierter Bremser mit hoher Lehreffektivität.


Sonstige Kommentare oder Vorschläge?

Wieder machen sollte man:

Mailingliste, Zusatzpunkte bei Übungen.

Mailingliste, Sternchenpunkte, Übungsklausur mit Plätzchen :-)

Wiederholung des Stoffes im Internet.

Viele Aufgaben in Form von Programmieraufgaben.

Vorlesungsteil Frau Bast.

Übungen in die Klausur eingehen lassen.

Vorlesungsfragmente.

Kerzen bei der Übungsklausur, Zusatzpunkte!, abwechslungsreiche Übungsaufgaben.

Vorlesungsinhalte ins Netz stellen (aber alle!).

Übungsklausur, "Sternchenpunkte", Fragmente ins Netz.

Zusatzpunkte bei Aufgaben! Übungen in Benotung mit einfließen lassen (besser 50%).

Skript.

Übungsklausur in diesem Modus.

Die Übungsklausur.

Mailingliste war sehr gut überlegt, damit man zeit- und ortsabhängig über Probleme reden konnte, Fragen stellen konnte.

Anders machen würde ich:

Den Stoff im Internet besser als ausgearbeitetes Skript zur Verfügung stellen. Das Skript sollte von den Studenten erstellt werden (vgl. Vorlesungen von Prof. Seidel).
HB: Zu ersterem: Das war zeitlich nicht drin (ein gutes und vollständiges Skript ist wahnsinnig viel Arbeit, und in einem Semester praktisch nicht zu schaffen)! Zu zweiterem: Die Scribe Notes zu den Vorlesungen von Herrn Seidel wären ohne die sehr zeitaufwändigen Nach- (und oft eher Neu-)bearbeitungen durch die AssistentInnen praktisch unbrauchbar.

Vielleicht mehr Präsentationen von praktischen Anwendungen des vermittelten Stoffes (es gab leider nur eine Präsentation).

Vorlesungsteil Herr Schömer.

Aufgabenblätter genauer stellen. Umfang der Aufgabenblätter etwas geringer. Vorlesung nicht nur stichwortartig aufschreiben.

Die Mikrofonantenne über die Schulter auf den Rücken legen, damit man auch was versteht, wenn der Dozent an der Tafel steht!

Übungen, die man auch komplett eigenständig lösen kann! (in konstanter Zeit!)

Skript.

Manche Übungsblätter/aufgaben besser dem in der Vorlesung vermittelten Stoff anpassen, bzw. die Aufgaben motivieren (z.B. erweiterter mergesort).

Die Übungsblätter (weniger Aufwand, evtl. besser verteilen).

Keine mündliche Klausur.

Übungsblätter z.T. zu schwer und zu ungenau gestellt.




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