Bremsen: Peter Sanders & Kurt Mehlhorn, Mark Ziegelmann, Hannah Bast & Volker Priebe, Anne Stephan
Teilnehmer(innen)zahl zu Vorlesungsbeginn: 100
Teilnehmer(innen)zahl Mittsemesterklausur: 75
Teilnehmer(innen)zahl Endklausur: 69
Abgegebene Feedbackbögen: 28
2. Wenn Sie sich auf den Inhalt der Vorlesung konzentrieren, wie lohnend war die Vorlesung? 1.7
Die VL wird stark gebremst durch mangelnde Vorkenntnisse teilnehmender Studenten
(mich inklusive).
KM: ich fand das nicht so gravierend; wir müssen aber
unter den Professoren die Inhalte der einzelnen Vorlesungen noch besser
absprechen; auch werde ich in Zukunft auf den Webseiten der Vorlesung
mindestens vier Wochen vor Beginn der Vorlesung die Voraussetzungen
beschreiben und Litaratur zur Vorbereitung angeben.
2. Ist begeistert: 1.2
3. Bringt wichtiges klar zum Ausdruck: 1.4
4. Präsentiert auf interessante Weise: 1.4
5. Wendet Folien und Tafel wirkungsvoll an: 2.0
Skript hat manchmal sehr gefehlt.
KM: wir haben wirklich geschuftet, um das Skript in die Form zu bringen,
in der es jetzt ist; mehr war nicht möglich.
Erklärt manchmal "zu gut", d.h. man erkennt Probleme selbst nicht. Merkt aber zum
Glück meistens selbst, wenn er (u.a. mathematisch) die Studenten überfordert.
KM: vieleicht sollte ich gebrauchte Autos verkaufen.
Es ist anzunehmen, dass Prof. Mehlhorn gerne etwas komplizierteren und schwierigeren
Stoff durchnehmen würde (zumal auf seinem Spezialgebiet), wenn das Publikum nicht
so bunt wäre.
KM: das kommt dann in der nächsten Vorlesung; hier ging es darum, sie in das
Thema einzuführen und sie dafür zu interessieren.
Berücksichtigt sorgfältig die (geringen) Vorkenntnisse der Studierenden, präsentiert
den Stoff anregend und einfach.
KM: danke.
2. Gibt sorgfältige und genaue Antworten: 1.4
3. Ist auch außerhalb der Vorlesung erreichbar: 1.8 (nur 6 Angaben)
4. Ist freundlich und hilfreich in der Sprechstunde: 1.3 (nur 10 Angaben)
War mehrfach außerhalb seiner Sprechstunde bei Prof. Mehlhorn - war immer freundlich und ansprechbar.
Der Mann ist einfach cool.
KM: ich weiss zwar nur ungefähr, was das bedeutet, und
nehme es mal als großes Lob.
2. Unterlagen/Literatur nützlich: 1.8
a) Tempo der Vorlesung (A: zu niedrig, ..., E: zu hoch): 3 x B, 21 x C, 4 x D
b) Arbeitsbelastung relativ zu vergleichbaren Vorlesung (mit Schein): 4 x B, 20 x C, 3 x D
c) Vorausgesetzte Vorkenntnisse: 9 x B, 12 x C, 4 x D
Skript (wenn es denn eines gab) war sehr gut!
Skript leider machmal hinter Vorlesung zurück. Wünsche mir klarere Abgrenzung, was aus
dem Skript "Zugaben" sind und was wirklich relevant ist. Außerdem manchmal zu viele
mathematisch Vorkenntnisse/Einblicke vorausgesetzt, z.B. Hashing hätte langsamer/ausführlicher
sein sollen.
KM: das spricht wieder das Problem der Voraussetzungen an; die muss
ich genauer definieren und zwei Wochen vor Beginn eines Abschnitts ankündigen.
Ich habe das mal für Hashing probiert (siehe Webseite der Vorlesung unter Modular Arithmetic).
Skript sehr gut, leider manchmal zu spät (Hashing).
Ich fand's sehr fair, in der Woche vor der Zwischenklausur auf ein (benotetes) Übungsblatt zu verzichten.
2. Aufgaben passen gut zum zu übenden Vorlesungsstoff: 1.7
3. Form der mündlichen Übungen (Vorrechnen, neues üben, etc.) ist nüztlich: 2.4
4. Prüfungen prüfen Verständnis: 2.0
5. Benutzt ein klar definiertes Benotungssystem: 2.6
6. Benutzt ein gerechtes Benotungssystem: 2.1
Sehr unterschiedlich lange Übungen
Skript wäre ab und an sehr nützlich gewesen oder hat sehr gefehlt
Toll, das Prof selbst Übung hält - bekommt so direkt Feedback. Einige der (MC)-Aufgaben der Klausur zu tricky, Klausur insgesamt aber interessant, fair und angemessen. Übungen oft unterschiedlich lang.
Besser, wenn die Aufgaben klarer sind.
KM: wir haben die übungsblätter oft erst im letzten Moment gemacht.
Wir sollten auch die Musterlösungen machen, bevor wir das Blatt austeilen.
Zwischendurch gibt's immer wieder sehr einfach und troztdem elegante Übungsaufgaben. Es gibt fast immer die Möglichkeit, Extrapunkte zu sammeln (>100%), die zum Ausgleich von "Ausrutschern" viel beitragen. Bei schwereren Aufgaben wird immer ein Lösungsweg angedeutet, oder sogar in Teilaufgaben Schritt für Schritt implementiert.
Zeit zur Bearbeitung der Klausur war zu kurz. Aufgaben o.k.
Ich finde es sehr schlecht, dass die auf Übungsblättern erreichte Punktzahl mit für die
Note zählt. Auf den Übungsblättern sollte - wie der Name schon sagt - geübt und nicht
schon gekonnt werden. (Außerdem führt das nur zu sinnlosem Abschreiben bei nicht
verstandenen/schweren Aufgaben.)
KM: wir haben uns das überlegt; die meisten von ihnen haben sehr viele Übungspunkte
erreicht (ob durch abschreiben oder nicht) und sich damit mit allen Aufgaben befasst.
Das wollten wir erreichen. Es gibt eine große Korrelation zwischen den Noten in den
Übungen und den Klausuren. Daher hätte ihr Vorschlag keine Auswirkung auf die
Endnoten.
2. Gut vorbereitet: 2.8, 2.0, 2.5, 1.9
3. Vermittelt Ideen wirkungsvoll: 2.2, 2.0, 1.5, 2.5
4. Hat fundiertes Wissen des Stoffes: 1.2, 2.0, 1.3, 1.6
5. Beantwortet Fragen genau: 1.6, 2.5, 1.3, 2.6
6. Ermutigt Fragen und Diskussionen: 1.6, 1.7, 1.5, 2.6
7. Bemerkt, wenn Studierende Schwierigkeiten haben: 2.0, 2.5, 3.0, 2.5
8. Allgemeine Lehreffektivität: 1.6, 2.0, 1.3, 2.3
Interessant und nützlich direkt vom Prof/Assistent gebremst zu werden.
Mehlhorn hat SEHR hohe Ansprüche an Vorrechner in seiner Ü-Gruppe gestellt.
KM: ich wäre sehr dankbar, wenn Sie mir das näher erläutern würden. Ich
fühlte mich unsicher in den Übungen und war mir bewusst, dass ich einige
der Teilnehmer eingeschüchtert habe. Ich wusste aber nicht, wie ich die
Situation hätte retten können.
Ich möchte meinen Bremser nicht bewerten.
Endlich mal eine Informatik-Veranstaltung mit fähigen Bremsern, die Ahnung von der Materie haben und wissen, worauf es ankommt und nicht nur schnell ein paar Mark verdienen wollen!
Es sind noch nicht alle Skriptteile verfügbar bzw sind nicht gut ausgearbeitet, so dass Nach- bzw Vorbereitung sowie die Bearbeitung der Übungen nicht einfach sind.
Gut war, dass der Stoff in der Vorlesung so präsentiert wurde, dass man meinte, man habe ihn verstanden. Dies ermutigte sehr dazu, den Stoff zu Hause tiefgründiger aufzuarbeiten, was dazu führte, dass man ihn letzten Endes auch wirklich verstand.
Es liegt wohl in der Natur des Stoffes, dass man "zündende" Ideen braucht, um weiter zu kommen, wenn man die dann nicht hat, steht man ziemlich dumm da.
Mir hat der Inhalt der Vorlesung sehr gut gefallen, war sehr interessant und super zu verstehen. Hashing fand ich etwas unklar/anstrengend.
Stoff/Vorlesung sehr interessant und praxisnah. War für ich willkommene Abwechslung zu mir theoretischer erscheinenden Vorlesungen wie "Hardware". Sehr interessant waren Bezüge zu aktuellen Projekten wie LEDA oder Genom-Projekt.
Skript, Mehlhorn [als Antwort auf: was Ihnen besonders gut gefallen hat]
Der Hauptbremser Herr Dr. Peter Sanders ist in seiner Funktion als solcher - naja,
etwas komisch, unnötig streng, ja penibel in der Bewertung von Aufgaben, und es ist
verdammt langweilig, wenn er Mehlhorn vertritt und die VL hält. Seinen Verdienst
für die Wissenschaft rechne ich ihm durchaus an, aber als Lehrassistent ist er
pädagogisch und didaktisch ziemlich seltsam.
PS: Zumindest bei der Punktevergabe ist
das mit der Penibilität nicht ablesbar.
Ja es gibt eine fast unheimliche Übereinstimmung
in der Punktevergabe von Hannah, Anne und mir
(75.3%, 77.5% und 76.7% Durchschnittspunktzahl).
Das Problem, dass in diesem Semester erstmals Informatik 5 (Grundl. von Datenstrukturen und Algorithmen) im Grundstudium angeboten wurde, wurde durch eine einfache Präsentation des Stoffes erfolgreich kompensiert.
_Sehr_ gut: ausführliche Kommentare und Vorlesungsbegleitung an der Tafel.
Besonders gut haben mir die interessanten _und_ amüsanten Anekdoten gefallen; mehr davon!
(... und der Bart sollte nicht wieder nachwachsen!)
KM: der Bart ist wieder dran und kommt auch so schnell nicht wieder weg.
Gesamteindruck Vorlesung/Übung sehr positiv.
Für Gasthörer: Hinweis auf Grundlagenliteratur wäre nützlich!
KM: da haben sie recht; da muss ich mehr darauf achten; allgemeiner müssen
die Voraussetzungen klarer definiert werden und auf der WEBseite zur Vorlesung
schon frühzeitig angegeben werden, damit sich potentielle Hörer vorbereiten können.
Besonders gut gefallen: Lockerer Vorlesungstil von Prof. Mehlhorn und Dr. Sanders.
Der Dozent gibt ein permanentes Vorbild ohne zu übertreiben. Die Präsentation ist dauerhaft interessant, ermunternd, animierend, und inspirierend. Fehler und Mißgeschicke werden nicht verdeckt - sondern aufgeklärt.